Bericht: “Terribly Important!”

“Terribly Important!” ist der erste Roman von Leon Paul. Ein Bericht über Inhalte, gesellschaftlichen Wandel und geplante Projekte.

Es ist schrecklich. Schrecklich, wie wichtig für viele Leute das vertraute Smartphone, die dort integrierten Apps und die universalen Social-Media-Plattformen geworden sind. Das ist die Meinung von Leon Paul, die er über seinen neuen Roman “Terribly Important!” vertritt. Ein Problem, auf das er aufmerksam machen will. Es ist sein erstes Buch. Schon während er in Mittweida Journalismus studiert hat, schrieb er Kurzgeschichten. Seine Berufserfahrung und das positive Feedback seiner Arbeitskollegen bewegten ihn dazu, seinen ersten Roman zu schreiben.

“Terribly Important!” ist stark von seiner Zeit in Berlin geprägt. Das Buch handelt von sechs ehemaligen Studienfreunden, die nach ihrer chaotischen Zeit an der Universität ihren Weg finden müssen. Technologien und Apps bringen die Freunde jedoch in einen Teufelskreis, aus dem es kein Entkommen gibt. Vertrauen wird ausgenutzt, Verbindungen werden mühsam hergestellt und dann doch wieder getrennt. Die Geschichte soll unterhalten, aber auch zum Nachdenken anregen.

Die Entscheidung, einen englischen Titel für seinen Roman zu wählen, hat Leon Paul bewusst getroffen. Schon seit seiner Kindheit sei er viel von amerikanischen Einflüssen geprägt. Der Roman ist in Eigenregie und durch zahlreiche Umzüge innerhalb Berlins an fünf verschiedenen Arbeitsplätzen entstanden.

“Wenn man eine Jacke kauft, wird einem ja auch nicht vorgeschrieben, welche Farben man tragen muss.”

Für das Paperback stehen vier verschiedene Buchcover zur Auswahl. “Das ist für mich wie bei Kleidungsstücken. Wenn man eine Jacke kauft, wird einem ja auch nicht vorgeschrieben, welche Farben man tragen muss”, so Leon Paul. Neben des Online-Shops des Verlegers als Paperback bietet er seinen Roman auch als E-Book auf Plattformen wie Amazon, Kobo und Google Books an. Buchpläne für die Zukunft gibt es auch schon: Die Geschichte der sechs Ex-Studenten hat ein offenes Ende, ein Nachfolger mit neuem Genre ist angedacht.